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Umgang ArtikelDieser Artikel behandelt den zwischenmenschlichen Umgang und jenen mit der Umwelt. Andere Bedeutungen des Wortes siehe Gebäude, Prozession oder Tierhaltung .
Für den Umgang mit Menschen und für jenen mit Dingen bzw. der Umwelt gelten teilweise dieselben, teilweise verschiedene Prinzipien. Bei näherer betrachtung erscheint es wünschenswert, diese Unterschiede zu verringern. Gemeinsame Absichte beider Bereiche könnten sein:
Buch-Tipp: Das andere Ende der Leine. Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt Tatsächlich hilfreich . . . Mehr aus Langeweile gelesen als mit dem Wunsch, wirklich was zu lernen. Das Buch enthält viele Anekdoten, sehr viel Info aus der Tierverhaltensforschung und -ja- besonders aus der Primatenverhaltensforschung, da wir Menschen doch vom Affen abstammen und unser Verhalten teilweise frappierende Ähnlichkeiten zu dem äffischen... Der Umgang zwischen Menschen | |
hat in dem Laufe der Kulturgeschichte zu sehr verschiedenen Ansätzen und Theorien Anlass gegeben - je nach vorherrschender Struktur der Gesellschaft, der politischen (Un)Ordnung, der Weltanschauung bzw. Religion und des kulturellen Status.
Aus heutiger Sicht zählen zu den großteils anerkannten Leitlinien :
Buch-Tipp: Der ganz normale Wahnsinn. Vom Umgang mit schwierigen Menschen. Und wenn mein Chef so wäre? Jeder von uns ist ein bisschen wahnsinnig. Doch wir sind in guter Gesellschaft: Obelix kann ohne Asterix sein Leben nicht organisieren und Woody Allen scheint die Neurose in Person zu sein. Wer hat sich nicht schon gewünscht, wenigstens einen nervigen Charakterzug eines Mitmenschen verstehen zu können, wenn er... |
Grundbedürfnisse und Gegenpole | |
Im persönlichen Bereich (Familie, Partnerschaft, engere Berufs-Kollegen, Freundeskreis) hat jeder von uns neben den materiellen Bedürfnissen (Essen, Kleidung, Schlafen) 3-4 "seelische Grundbedürfnisse":
- Selbstwert und Eigenständigkeit,
- Geliebtsein und Verbundenheit .
Sie stehen nach Schulz von Thun in dem Spannungsfeld zwischen Dauer und Wechsel, sowie Bindung und Freiheit. Andere Psychologen setzen die Gegenpole verschieden, stimmen aber in (1, 2) weitgehend überein.
Die o.a. Bedürfnisse treten in persönlichen Beziehungen häufig in den Hintergrund, weil materielle und Sachaspekte scheinbar vorrangig zu lösen sind. Schönes wird teilweise als "selbstverständlich" gesehen (oder übersehen); Probleme und Konflikte wollen wir vornehmlich durch argumentatives Denken und durch rasches Tun lösen. Da aber zu dem Menschsein außer Körperlichem und Geistigem ganz wesentlich der emotionale Bereich gehört, ist Ganzheit auch hier ein günstiges Lebensprinzip.
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Emotion und Kommunikation | |
Die eigene Erfahrung - aber auch Soziologie und Psychologie - lehren uns, dass das Integrieren der eigenen Gefühlswelt auch in Denk- und Entscheidungsprozessen vorteilhaft ist und das Wohlbefinden fördert. Zwar werden (unangenehme) Gefühle häufig als sehr störend empfunden, doch sind sie ein wichtiges Signal für unerfüllte Grundbedürfnisse und ermöglichen einen besseren Umgang mit guten und unguten Situationen.
Fachleute berichten wiederholt, dass in der zwischenmenschlichen Kommunikation kaum ein Viertel (manche sagen, ca. etwa 10 Prozent) über Worte vermittelt werden. Der große Rest läuft nonverbal oder wird durch eigene Gedanken und (Vor)Urteile behindert. Zu ersterem tragen Gefühle, Mimik und andere Körpersprache wesentlich bei. Die Berufswelt jedoch gibt dem Wort (und dem Denken) ein großes Übergewicht.
Für die geistig-emotionale "Ganzheit", wie sie Kinder großteils zu Eigen ist, hat der Erwachsene häufig einiges zu tun. Wem innere Gelöstheit geschenkt ist, kann misslichen Situationen mit Humor begegnen. Andererseits könnte er/sie das Befinden des Anderen fehldeuten oder nicht "ernst genug" nehmen.
Menschen mit "zuviel Ernst" können wiederum - obwohl zu dem Verstehen des Anderen gut fähig - sehr mit sich selbst und den eigenen Defiziten beschäftigt sein.
In beiden Fällen ist das Bewusstmachen von Gefühlen und Emotionen ein guter Zugang zu sich selbst und zu dem Gegenüber, fällt aber nicht stets leicht. Wenn man jedoch die Scheu überwindet und
- dem Partner mitteilt, "wie's mir geht", entsteht eine mehrfache Chance:
- man kann sich durch das Mitteilen selber besser "spüren" und erkennen,
- man gibt dem Gegenüber die Chance nachzufragen ("Wie ist das, wenn...", oder "Wann fühlst Du dich so...")
- und eventuelle Aggression in einem Konflikt kann abklingen: gegen die Gefühle des Partners muss sich niemand wehren, höchstens gegen "schlagende Argumente".
- Das Bebezeichnen und Mitteilen von Emotionen fördert das gegenseitige Verstehen und Verstanden werden.
- Was nun dem einen guttut, sollte dem Andern auch zustehen. Psychologen sagen jedoch, man soll
- Mitteilen und Zuhören möglichst nicht mixen -
- d.h. der mit den stärkeren Emotionen sollte beginnen, der andere zunächst zuhören. Der Wechsel (falls noch nötig) soll nicht zu schnell erfolgen.
Buch-Tipp: Einen geliebten Menschen verlieren. Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer Einen geliebten Menschen verlieren Nach dem Tod meines Ehemannes habe ich viele Bücher zur Trauerbewältigung gelesen Das Buch von Frau Wolf war mir bisher das Wertvollste. Ich habe es in einer Nacht durchgelesen und sehr viele Passagen angestrichen, die ich jetzt fast täglich lese und "abarbeite". Für mich ist es sehr hilfreich. |
Weitere Aspekte und einige Gefahren | |
Zu diesen und ähnlichen Methoden gibt es eine Fülle von Büchern, Seminaren und anderen Angeboten - z.B. Marriage Encounter, Personen- bzw. Themenzentrierte Interaktion, Gruppendynamik, Mediation, Partnerschafts- und Eheberatung , Anti-Mobbing... Doch wesentlich ist, es zu tun und die eingefahrenen Gleise zum Positiven zu verbiegen. Die o.a. Initiativen bezeichnen auch Vorschläge, wie kleine Fallstricke zu vermeiden sind - u.a.:
- Sage "ich" statt "man" und möglichst
- "Ich-Botschaften" - denn die häufig näherliegende "Du-Botschaft" heizt Emotionen, Konflikte und Unverständnis an, statt sie zu klären
- Vermeide Schimpfworte und Kränkendes
- Mach(t) Pause, wenn die Störung überwiegt, aber +Zeitpunkt zu dem Weitertun
- "Ich habe das Gefühl, dass ..." ist kein Gefühl, sondern Meinung oder Urteil
- "Ich fühle mich ..." kann die Kommunikation neu in Gang bringen (s.oben).
- Verschweige es nicht, wenn Du dich verletzt fühlst - aber als Ich-Botschaft
- Rede auch über schöne Dinge, nicht ca. über Probleme.
Buch-Tipp: Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst Blöder Titel - gutes Buch Mit sich selbst befreundet sein, das klingt nach muffiger siebziger Jahre Selbsterfahrung, Cellulite geplagte Frauen die ihr Frühstück therapeutisch nachtanzen und danach versunken linksherum in dem rechtsdrehenden makrobiotischen Müsli rühren. In diesem Sinne ist das Buch reinster Etikettenschwindel.
Verständlich und... |
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Solche Art der Kommunikation setzt freilich guten Willen und Zusammengehörigkeit beider Seiten voraus - und ist daher in dem Berufsleben nicht stets gegeben. Doch auch privat braucht es ab und zu Mut zu dem Anfangen, oder einen Anstoß durch einen Dritten - der jedoch nicht zu dem Schiedsrichter werden soll.
Gegenüber dem Chef und Kollegen ist ein wirklich offenes Gespräch auch bei gutem Betriebsklima nicht stets möglich. Hier sind die Chancen, in Offenheit auch über Fehler und Emotionen zu sprechen, gegen das Risiko von Verletzungen und Nachteilen abzuwägen.
Bei Seminaren für Manager wird seit etwa 10 Jahren stets wieder betont, wie sehr ein emotional-ganzheitlicher Umgang miteinander nicht ca. die Lebensqualität, sondern auch die Arbeitsfreude und Leistungvermehrt. Daher erwartet man von Führungskräften neben der Kompetenz vermehrt die sog. emotionale Intelligenz.
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Die Vorteile nonverbaler Kommunikation | |
Da mindestens 3/4 der Mitteilungen nicht über Worte laufen, könnte man auf die Idee kommen, am Gespräch zu sparen. Tatsächlich ist jedoch bei den meisten Scheidungen das Versiegen des Gesprächs eine wesentliche Ursache.
Nonverbales trägt weniger zu dem Verständnis bei, als zu dem Anknüpfen und Stärken des Gesprächsfadens. An zitternder Stimme oder Händen läßt sich die persönliche Verfassung leichter erkennen als an vorsichtigen Worten - und ebenso an freudiger Miene. Beides will und kann uns zu dem Gespräch hinführen, sogar ab und zu "nebenbei" bei einem Ausflug oder für ca. wenige Minuten. Das Wahrnehmen von körpersprachlichen Signalen führt rascher zu dem Verstehen und verbindet tiefer als bloße Worte. Wenn es wortlos bleibt, sind aber Missverständnisse möglich.
Wenn Menschen ganzheitlich, also mit allen 3 Ebenen der Person kommunizieren, bleibt die Freude und Verbundenheit nicht lange aus. Darum sollten wir uns ab und zu Kinder zu dem Vorbild nehmen.
Auch von Seiten der Biologie gibt es ähnliche Ansätze, ganz in dem Gegensatz zur landläufigen Ansicht über die Bedeutung von Konkurrenz. Sie wird uns in Wirtschaft und Evolutionslehren als wichtigstes Prinzip nahegelegt. Doch sagt z.B. der Biologe Humberto Maturana, dass in der Tierwelt die Kooperation viel wichtiger ist als die Konkurrenz, und schließt:
"Der Tanz, der die Menschen verbindet, ist die Liebe."
Buch-Tipp: Tipps und Tricks von Peter Pfister. Umgang mit Pferden Verständliche Hilfe Fast jeder Pferdebesitzer dürfte sich im neuen Buch von Peter Pfister wiederfinden. Die geschilderten Probleme kennt jeder: Hampelnde Pferde am Anbindplatz, Rempeleien beim Führen, erfolglose Versuche das Pferd auf der Weide einzufangen, Theater beim Verabreichen der Wurmkur . . . Peter Pfister schildert 22 typische Probleme... |
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Buch-Tipp: Wie lange reicht die Ressource Wasser? Vom Umgang mit dem blauen Gold Wasser ist mindestens so wichtig wie Öl Wasser ist mindestens so wichtig wie Öl. Beides wird sinnlos verschwendet. Wasser ist Leben, so simpel ist das. Stets mehr armen Menschen steht kein sauberes Trinkwasser mehr zur Verfühgung. Stets mehr wird Wasser vergiftet, in den Flüssen, Seen und Meeren. Wir Menschen handeln häufig so, als ob wir unendlich... |
Umgang mit Dingen und der Umwelt | |
Bitte fortsetzen! (z.Z. ca. einige Stichworte unten)
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